Wie unterscheidet man bei binomialverteilten Zufallsgrößen und welche Experimente folgen keiner Binomialverteilung?
#1151
Bei binomialverteilten Zufallsgrößen (Bernoulli-Kette der Länge \(n\) mit Trefferwahrscheinlichkeit \(p\))
ist zwischen nicht kumuliert (\(P(X=k)\)) und kumuliert (\(P(X\le k)\)) zu unterscheiden.
Berechnung mit dem GTR
Gegeben: Bernoulli-Kette der Länge \(n\) mit Trefferwahrscheinlichkeit \(p\).
Wahrscheinlichkeit für genau \(k\) Treffer:
\[
B_{n,p}(k)=P(X=k)=\operatorname{binompdf}(n,p,k)
\]
Wahrscheinlichkeit für höchstens \(k\) Treffer:
\[
F_{n,p}(k)=P(X\le k)=\operatorname{binomcdf}(n,p,k)
\]
Hinweis: Bei vielen Experimenten (z. B. Ziehen mehrerer Kugeln auf einmal oder
hintereinander ohne Zurücklegen) liegt keine Bernoulli-Kette vor; dann gelten andere Modelle/Formeln
(z. B. hypergeometrische Verteilung).
Ein Basketballer wirft 30 Freiwürfe. Erfahrungsgemäß trifft er jeden Freiwurf mit einer Wahrscheinlichkeit von 85%.
Gib einen Term an, mit dem man die Wahrscheinlichkeit dafür berechnet/berechne die Wahrscheinlichkeit dafür,
a) dass er genau 20 Freiwürfe trifft.
b) dass er höchstens 25 Freiwürfe trifft.
c) dass er mindestens 15 Freiwürfe trifft.
d) dass er zwischen 10 und 20 Freiwürfe trifft.